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Avatar von Andreas

Werter Egon,

mit Venezuela zusammen dürften die USA über eines der größten Ölvorkommen verfügen. Dadurch können sie den Rohölpreis deutlich unter 50$ drücken und so die anderen ölexportierenden Länder auf der Einnahmenseite unter Druck setzten.(z.B.RU )

Andererseits wäre es für die eigene Wirtschaft ein warer Segen an billiges Erdöl zu kommen.

Zum Rest

Lassen wir es also 2026 langsam angehen und machen wir uns nicht zuviele Hoffnungen auf eine baldige Besserung. Auch wenn es scheinbar das erste Halbjahr besser laufen sollte. Der Rücksetzter kommt dann im 2. Halbjahr. Nun, der Wandel scheint ein Kaugummi zu sein , welcher sich schier unendlich lang ziehen kann/lässt.

Nach nunmehr annähernd 2 Jahrzenten des persönlichen Wartens und Hoffens bin ich ehrlich gesagt ein wenig müde geworden dem Bühnenstück und dessen Darstellern zu folgen.

Das warten und hoffen führt zur Untätigkeit, zum eigenen Stillstand. Es bleiben Dinge unerledigrt oder werden aufgeschoben weil ja bald die "Befreiung", durch wen auch immer ansteht.

Man muss wieder ins tun, ins persönliche handeln kommen.

Sein Leben zu Leben, seiner Hände Arbeit nachgehen und die persönlichen Erfolge sehen. Und seien sie noch so klein. (z.B. Den Keller auf und ausräumen, ein Zimmer neu streichen). Aber man hat etwas verändert, das man sehen kann. Anfassen kann. Spüren kann. Der größte Luxus für mich ist aber Zeit. Zeit für mich zu haben. Zeit für die Familie zu haben. Das ist mehr Wert als der tolle Mercedes, das neue Haus und der Luxusurlaub auf xyz.

Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr. Ein Jahr mit mehr Stunden, mehr persönlichen Stunden.

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Avatar von Peter Friedensprozess

Lieber Egon,

Dein Bild von der "Achterbahnfahrt mit angezogener Handbremse" hat mich getroffen – weil ich genau dieses Muster aus meiner eigenen inneren Arbeit kenne. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich alte Systeme (ob in mir oder im Kollektiv) immer am heftigsten wehren, kurz bevor sie zusammenbrechen.

Dein Venezuela-Beispiel zeigt eines kristallklar: Wir sehen im Außen exakt die Muster, die viele von uns auch innerlich leben – Naivität, Verwirrung als Abwehrmechanismus, Feigheit vor der vollen Konsequenz. Die Frage ist nicht, ob Trump oder Maduro "gut" oder "böse" sind, sondern: Welche destruktive Grundeinstellung in uns als Kollektiv hält dieses Theaterstück überhaupt am Laufen?

Ich bin neugierig: Spürst du auch diese seltsame Doppelbewegung – dass das äußere Chaos zunimmt, während gleichzeitig immer mehr Menschen innerlich klarer werden? Als würden zwei Filme gleichzeitig laufen?

Danke für deine mutigen Worte. Sie erinnern mich daran, dass jede kollektive Krise auch eine Einladung zur persönlichen Transformation ist.​​

In Verbundenheit, Peter.

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